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Nation, Staat Zwei Fragen stellen sich hier:
1. Wie ist das Verhältnis von Gesamtkapital/Volkswirtschaft und Staat? Anders gefragt: Schafft der Staat die Volkswirtschaft oder schafft die Volkswirtschaft einen zu ihr passenden Staat?
2. Warum gibt es in der Welt nicht nur einen einzigen Staat (Weltstaat) mit einer einheitlichen Weltwirtschaft sondern stattdessen viele Staaten mit entsprechend vielen Volkswirtschaften? Diese Frage führt direkt zum Begriff der Nation.
Das Geheimnis für die Vielzahl von Staaten und Nationalökonomien steckt in der Kategorie des Gesamtkapitals. Innerhalb der Grenzen der Gesamtkapitale entdecken sich die Menschen als Völker und orten dort ihre jeweilige Nation.
Die Herausbildung einer Vielzahl solcher Gesamtkapitale ist kein bewusster Prozess; sie vollzieht sich hinter dem Rücken durch eine Art "unsichtbare Hand der Märkte". Das Gesetz, das diesen Prozess steuert, wird als "Gesetz der Repulsion von Kapitalen mit unterschiedlicher Verwertung" bezeichnet (Vergleiche dazu: Guenther Sandleben, Nationalökonomie & Staat, VSA Verlag 2003, S. 90ff).
Mehr dazu: Drei Gesichter des Kapitals
Über die Vielzahl von Volkswirtschaften.doc
Über den inneren Zusammenhang von Ökonomie, Volk, Nation und Staat
Eine systematische Darstellung des Zusammenhangs von Gesamtkapital, Volkswirtschaft, Staat und Nation findet man in dem Buch: Guenther Sandleben, Nationalökonomie & Staat, VSA Verlag 2003
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